Maria Teresa De Donato. PhD
Traditionelle Heilpraktikerin, Homöopathin, Lebensstrategin, Autorin
Offene Geomantie Gruppe L’Auberson (VD) 25.08.2018
Einführung
Als wir
bereits erwähnt haben, werden während des Rituals einige Heilmittel/Essenzen
verwendet. In diesem Artikel werden wir
daher zunächst einige Aspekte und Bedingungen des Verfahrens erläutern, mit
denen nicht alle vertraut sind.
Wie wir wahrscheinlich in unseren früheren Berichten gelesen haben, wurden
bei jedem Ritual einige natürliche, stark verdünnte und potenzierte (oder
sogennante "dynamisierte" in Homöopathie) Lösungen verwendet. Diese
Lösungen sind natürliche Heilmittel, die sowohl Kräuterkunde und
Homöopathie verwenden. Obwohl viele Menschen fälschlicherweise glauben,
dass diese beiden ganzheitlichen Methoden egal sind, ist dies nicht der
Fall. Anstatt wir uns jedoch auf die Erklärung aller Gemeinsamkeiten und
Unterschiede konzentrieren, wollen wir nur einige Aspekte erwähnen,
die auf die Begriffe Verdünnung und Potenzierung (oder Dynamisierung) die
beiden gemeinsam sind.
Dabei wird
angenommen, dass bei jeder Passage/Verdünnung, gefolgt von einer konsequenten
Dynamisierung/Potenzierung/Sukzession, jedes Mittel erregt wird, aufgrund der
Tatsache, dass die medizinischen Eigenschaften, die in jeder natürlichen
Substanz in ihrem rohen Zustand enthalten sind, geweckt werden und ihre
heilenden Kräfte aktiviert sind. Dies ist auch gleichbedeutend damit, dass je
stärker verdünnt, desto stärker das Mittel ist, desto stärker ist seine
Wirkung. Abgesehen davon ist die Verdünnung D52 viel wirksamer und effektiver
als D28, als auch ein homöopathisches Mittel mit der Bezeichnung Ch 200 viel
stärker ist, als die jene die mit Ch 6, Ch 9 oder sogar Ch 30 markiert ist.
Die Auswahl
der natürlichen Ressourcen und die konsequente Vorbereitung von pflanzlichen
und homöopathischen Mitteln sind sowohl faszinierend als auch komplex und
werden höchstwahrscheinlich Gegenstand eines zukünftigen Artikels sein.
Ich hoffe,
dass ihr den folgenden Bericht genießen und dass ihr fasziniert sein, von der
wunderbaren Verbindung, die wir alle mit Mutter Natur und unserem
atemberaubenden Planeten haben.
Bericht
(von
Sandy Stewart verfasst)
Wir treffen
uns ein weiteres Mal im Rahmen unseres Projektes: Energielinien vom Schwerpunkt
der Schweiz aus in den acht Himmelsrichtungen bis zur Landesgrenze zu ziehen.
Nach Norden (Koblenz, AG), Süden (Binntal, VS), Südosten (Valle Morobbia, TI)
und Nordwesten (Ederswiler/Pleigne, JU) führt es uns dieses Mal in den Westen
nach L’Auberson (VD).
Treffpunkt
ist ein Parkplatz eingangs L’Auberson. Anwesend sind Petra Züger, Michael
Walthert, Christoph Luginbühl, Sandy Stewart, Ursula und Stephan Meyer, Andrea
und Daniel Kormann, Sonja Schreiber, Nadine Constantin und Nathalie Erard. Von
dort aus fahren wir in Richtung Col de L’Aiguillon bis zu einer Waldstrassenabzweigung,
wo wir parkieren. Der Himmel ist grau und es regnet. Der Temperatursturz ist
markant und wir sind alle froh um die warmen Jacken, die wir mitgenommen haben.
Ein kurzer Spaziergang (ca. 300 m) und schon stehen wir an der Grenze zwischen
der Schweiz und Frankreich. Eine etwa 50 cm hohe, von Moos überwachsene
Steinmauer markiert den Grenzverlauf und ein Verbotsschild mahnt, dass ein
Weitergehen nicht erlaubt ist. Es ist keine natürliche Grenze – eine imaginäre
Linie trennt hier zwei Länder. Ich muss unwillkürlich an den Zweiten Weltkrieg
denken, Wie viele Menschen versuchten diese Linie zu überqueren – eine Linie,
die über Leben und Tod entscheiden konnte – und wie viele schafften es?
Eigenartig, wie mancherorts die Grenzen gezogen wurden.


Grenzmauer
nach Süden. Grenzmauer
nach Norden.
Und zwischendrin der offene,
aber mit Verbotsschild markierte Durchgang.
Es
ist ein wunderschöner Wald mit einer guten Energie - etwas verwildert mit
vielen Baumstümpfen, Farngewächsen und Pilzen. Die Bäume müssen schon vor
längerer Zeit gefällt worden sein, denn sie sind mit dichtem Moos bewachsen.
Wir gehen nur einige Schritte der Grenze entlang nach Norden und entdecken den
perfekten Ort: Etwa acht Baumstümpfe von einst mächtigen Bäumen formen einen
Kreis und in der Mitte steht ein weiterer Baumstumpf wie ein Altar. Die Energie
hier ist fantastisch. Es ist förmlich zu spüren, dass diese Bäume nicht tot,
sondern über ihre Wurzeln miteinander verbunden sind, die jungen Bäume in ihren
Kreis aufgenommen haben und alle miteinander kommunizieren. Die Weisheit des
Alters und die Dynamik der Jugend zeigt sich hier in einer wunderschönen
Harmonie.
Es
regnet immer noch, aber die jungen Bäume formen mit ihren Blättern ein Dach,
das uns weitgehend schützt. Nachdem wir den Ort genau angeschaut und erfühlt
haben, bereiten wir uns auf das Ritual vor.
Ritual
Wie immer fliessen wertvolle Ideen von allen Anwesenden ein, so dass am
Schluss ein kraftvolles Ritual entsteht. Zuerst stellen wir auf dem
Baumstumpf-Altar alle Utensilien auf: zwei Schmetterlingskerzen, zwei Steine
von der Älggialp und das potenzierte Heilwasser von der Älggialp. Wir sind nun
schon bei der Potenz D52. Die Lösung D52 hat Andrea Kormann in eine kleine und in eine
grosse Flasche gefüllt. Um mehrere Bewusstseins-Ebenen anzusprechen, hat sie
die nicht verwendeten Teile von D1-D51 zusammengeschüttet und ebenfalls in eine
kleine und eine grosse Flasche abgefüllt. Zusätzlich kommt ein Rindenstück auf
den Altar, das wir auf dem Weg hierhin gefunden und mit Gaben der Natur
dekoriert haben: ein Stein, rote und grüne Blätter, ein Stück Holz, Pilze und
einen Tannenzapfen. Ergänzt wird das Ganze mit von zu Hause mitgebrachtem
Lavendel.

Zur Erinnerung für alle, die es nicht mehr wissen oder die zum ersten Mal
einen Bericht lesen. Daniel Kormann zermahlte einen Stein von der Älggialp, den
er zusammen mit Andrea unter den Tannen etwas unterhalb des symbolischen
Schwerpunktes gefunden hatte. Andrea legte das Pulver in 40%-Alkohol und
stellte es an die Sonne. Diese erste Mischung potenzierte sie dann. Das heisst:
1 Teil Steinmischung und 9 Teile 25%-Alkohol werden in eine Flasche gefüllt und
gut geschüttelt. Die Flasche wird 28x auf die Hand oder auf ein Polster
geschlagen. Das ergibt D1. Dann werden 1 Teil D1 und 9 Teile 25%-Alkohol
vermischt, geschüttelt und geschlagen. Das ergibt D2. Andrea machte so lange
weiter, bis sie D52 hatte.


Der Baumstumpf-Altar und der unmittelbar daneben wachsende
Baum bilden den Verankerungspunkt. Wir sind heute elf Personen, sieben Frauen
und vier Männer. Wir formen einen Kreis und integrieren den Baum als zwölftes
Lebewesen. Wir betrachten den Baum als weibliches Wesen und so stehen zwischen
den vier Männern immer zwei Frauen. Christoph macht einmal mehr eine
sehr schöne Einstimmung.
Wir
verbinden uns mit der Erde und dem Universum sowie mit allen anwesenden
Energieformen und Wesen. Dann nehmen wir Verbindung zur Älggialp sowie zu allen
Orten auf, die wir im Rahmen dieses Projekts bereits besucht haben. Mit jedem
Verbindungsschritt wird die Energie kraftvoller. Zuletzt ziehen wir die Energie
von der Älggialp bis hierhin, an die Landesgrenze im Westen. Wir lassen die
Energie für eine Weile fliessen und legen anschliessend die zwei kleinen
Fläschchen mit D52 respektive D1-51 in ein Loch vor dem Altar. Hinzu kommen
fünf Steine von der St. Petersinsel, welche die fünf Elemente
symbolisieren. Die beiden Steine der
Älggialp platzieren wir links und rechts vom Loch, anlehnend an den Baumstumpf
und etwa bis zur Hälfte in der Erde vergraben. Die dekorierte Rinde lassen wir
oben auf dem Altar stehen, weil es sich so richtig anfühlt.
Wir
formen wieder einen Kreis. Nacheinander verlässt immer eine Person ihren Platz,
geht aussen um den Kreis herum, bis sie vis-à-vis vom Altar steht, so dass sie
von vorne auf den Altar zuschreiten kann. In einem ersten Durchgang verteilen
wir so den Inhalt der grossen Flasche mit D52 am Verankerungspunkt. In einem
zweiten Durchgang wiederholen wir denselben Ablauf mit der Flasche D1-D51, mit
dem Unterschied, dass einzelne von uns den Kreis verlassen und die anderen
Baumstümpfe mit der Flüssigkeit beträufeln. Petra und Christoph schliessen das
Ritual ab, indem sie nacheinander den Verankerungspunkt mit den
Quintessence-Tropfen Pallas Athena (Schönheit & Kreativität) und Lady Nada
(Liebe, die keine Grenzen kennt) imprägnieren.
Während des Rituals hört es auf zu regnen, die Sonne bricht etwas durch
und eine leichte Brise umweht uns. Die Natur scheint uns zu danken!
Wir
verabschieden uns von diesem Platz und danken allen, die uns während des
Rituals unterstützt haben.
Auf
dem Rückweg legt Ursula noch zwei Moosflechten, die sie während des Rituals mit
dem potenzierten Heilwasser beträufelt hat, zu den beiden Steinsäulen des
Grenzdurchganges.
Nicht weit
vom Verankerungspunkt entfernt, stossen wir noch auf diesen interessanten
Platz:
Irgendjemand
hat mit starken Ästen die Wurzeln des Baumstumpfes verlängert und im Laufe der
Zeit hat Moos das Ganze überwachsen - interessant und wunderschön. Die Stimmung
erinnert an einen Zauberwald aus einem der Märchen.
Wir
spazieren zurück zu unseren Autos. Aufgrund des feuchtkalten Wetters ändern wir
das ursprüngliche Programm und fahren an den Neuenburgersee bei
Yverdon-les-Bains. Nach
einem Picknick draussen und einem Aufwärm-Trunk in
einem Restaurant setzen wir uns ans Ufer
und besprechen das nächste Treffen,
das uns ins Südtirol führen wird. Der nächste Grenzpunkt lässt
sich definitiv
nicht so leicht erreichen wie der heutige!
Andrea
fragt an, ob wir an einem weiteren Anlass mit Thomas Rava über die
Energiequalität des
Jahres 2019 aus Sicht des I Ging interessiert sind. Da grosses Interesse besteht, wird sie
versuchen einen solchen Anlass im roomzoom im Januar zu organisieren. Zu Beginn
des Januar-
Treffs wird Andrea allen Interessierten zeigen, wie das Vorgehen des
Potenzierens abläuft.
Stephan
bringt als ein mögliches nächstes Projekt das Kloster Einsiedeln auf. Wir
werden bei
unserem nächsten Treffen detaillierter darüber diskutieren und die
Jahresplanung für 2019 definieren.
Wir haben einen tollen Tag erlebt – viel gespürt, aber auch
viel gelacht.
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