Monday, July 27, 2026

Coaching und Karriereberatung (Teil 2) - Die Unterschiede zwischen Coaching und Karriereberatung

 

Coaching und Karriereberatung:

Zwei Ansätze, ein gemeinsames Ziel

(Teil 2)

 

Die Unterschiede zwischen Coaching und Berufsberatung: Zwei sich ergänzende Perspektiven

 




In Teil 1 unseres Treffens untersuchten Valeria Gatti und ich die Rollen von Coach und Karriereberater und gaben einen Überblick über ihre jeweiligen Tätigkeiten und Kompetenzen.

In diesem Artikel möchten wir einige Aspekte vertiefen, um die Unterschiede zwischen diesen beiden Berufsrollen und damit auch zwischen ihrer Arbeit und ihrem Aufgabenbereich besser zu verdeutlichen.

 

MTDD: Valeria, beginnen wir mit den Unterschieden in Ursprung, Kontext und ursprünglichem Zweck beider Rollen.

VG: Selbstverständlich. Coaching entwickelte sich ursprünglich in der angelsächsischen Welt, um die Leistungen von Profisportlern zu verbessern, und später in Unternehmen, um die Leistung bestimmter Mitarbeiter zu steigern. Karriereberatung hingegen entstand, um die berufliche Integration zu erleichtern, insbesondere in Übergangsphasen wie Studienabschluss, Jobwahl, -wechsel oder -verlust.

 

MTDD: Manche fragen sich vielleicht, ob es überhaupt wirkliche Unterschiede zwischen den beiden gibt. Wie können wir etwaige Zweifel ausräumen?

VG: Wir erklären, dass Coaching und Karriereberatung entstanden sind, um unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden: Coaching basiert auf Gallweys Erkenntnissen aus der Welt des Sports und später der Wirtschaft, während Beratung die berufliche Integration fördert. Diese unterschiedlichen Ursprünge führten zu verschiedenen methodischen Schwerpunkten – Coaching auf Mäeutik und wirkungsvollen Fragen, Karriereberatung auf spezialisierten Informationen und Consulting –, doch heute sind beide Disziplinen Teil derselben ganzheitlichen Sichtweise des Menschen.

 

MTDD: Könntest Du erläutern, was diese beiden Disziplinen gegebenenfalls gemeinsam haben?

VG: Beide Ansätze erkennen an, dass Karriereentscheidungen untrennbar mit dem ganzheitlichen Wohlbefinden eines Menschen verbunden sind und dass Letzteres nur dann erreicht wird, wenn sich ein Mensch erfüllt fühlt.

Beide berücksichtigen persönliche Werte, Beziehungen und den Lebenskontext, um die Entfaltung des menschlichen Potenzials zu ermöglichen.

Sowohl Coach als auch Karriereberater begleiten den Einzelnen auf einem Weg zu mehr Bewusstsein, Autonomie und Selbstbestimmung.

Der Unterschied, sofern er überhaupt besteht, liegt eher in der Schwerpunktsetzung als im Inhalt: Der Coach betont den berufsbezogenen Prozess, ohne konkrete Informationen zum Arbeitsmarkt bereitzustellen, während der Karriereberater die Unterstützung durch spezialisierte Informationskompetenz ergänzt. Angesichts der vielfältigen Herausforderungen unserer Gesellschaft ist es jedoch offensichtlich, dass integrierte Ansätze zunehmend an Bedeutung gewinnen.

 

MTDD: Um Erfolg zu haben, ist es unerlässlich, dass die Ansätze integriert oder sozusagen „holistisch“ sind und die vielfältigen Aspekte, Realitäten, Bedürfnisse und Potenziale jedes Einzelnen berücksichtigen. Der Erfolg eines Menschen ist daher auch gleichbedeutend mit seinem Wohlbefinden. Genau hier setzen Coaching und Karriereberatung an: Sie helfen dem Einzelnen, seine wahren Werte zu erkennen und sich dieser vollends bewusst zu werden, denn nur auf der Grundlage dieser Werte kann Erfolg erzielt werden.

VG: Ganz genau, Maria Teresa. Ich stimme vollkommen zu. Werte sollten als zentraler Punkt betrachtet werden.

 

Coaching und Karriereberatung verfolgen ein gemeinsames Ziel: das Wohlbefinden des Menschen durch authentische und nachhaltige Entscheidungen langfristig zu fördern.

Persönliche Werte bilden das Herzstück der Begegnung. Wenn ein Mensch erforscht, was ihm wirklich wichtig ist – seine Grundpfeiler –, coacht er gleichzeitig (erkennt seinen inneren Kompass) und bietet Karriereberatung (er identifiziert die Kriterien, die seine konkreten Karriere- und Bildungsentscheidungen leiten).

Dieser gemeinsame Raum verdeutlicht Folgendes:

 

• Die Entdeckung der eigenen Talente und Ziele (und deren Umsetzung in die Zukunft) ist ein Prozess, in dem Coaching und Karriereberatung ineinandergreifen;

 

• Selbstbestimmung ist sowohl ein Coaching-Prinzip als auch das oberste Ziel der Karriereberatung: die Person zu befähigen, nach ihren eigenen Prinzipien zu entscheiden;

 

• Bewusstsein entsteht durch innere Erkundung und Kenntnis des äußeren Kontextes;

 

• Handlungsfähigkeit ist die Übereinstimmung zwischen persönlicher Vision und konkreten Möglichkeiten;

 

• Intrinsische Motivation ist das natürliche Ergebnis von Prozessen, in denen sich persönliche Werte in den eigenen Entscheidungen widerspiegeln.

 

MTDD: Sind diese Elemente im Gleichgewicht, kann die Person ein ganzheitliches berufliches Wohlbefinden erfahren, in dem sich innere und äußere Aspekte gegenseitig unterstützen.

Coaching und Karriereberatung sollten niemals als Gegensätze oder mögliche Alternativen betrachtet werden, sondern als zu integrierende Ansätze, die sich gegenseitig ergänzen und so die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen.

VG: Genau das ist der Punkt: Coaching und Karriereberatung schaffen in ihrer synergistischen Anwendung einen umfassenderen Weg. Es geht nicht darum, eine starre Methode anzuwenden, sondern darum zu erkennen, dass sich diese beiden Ansätze auf natürliche Weise ergänzen und den Menschen stets in den Mittelpunkt stellen.

In diesem integrierten Raum können Einzelpersonen:

 

• einen Raum für wertfreies Zuhören finden

• mehr Klarheit über ihre persönlichen Ressourcen, Fähigkeiten und Werte gewinnen und erkennen, wie diese sich in marktgängige Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt umsetzen lassen oder wie sie diese erwerben können (Weiterbildungen, Zertifizierungen, Kompetenznachweise);

• ein tieferes Verständnis ihres beruflichen Selbst erlangen, einschließlich des Zugangs zu aktuellen Informationen über Berufe, Branchen und konkrete Möglichkeiten;

• Veränderungen und Übergänge mit emotionaler und motivierender Unterstützung bewältigen und gleichzeitig Strategien und Praktiken der Jobsuche oder Weiterbildungsprogramme erlernen, die ihnen helfen, ihre Ziele zu erreichen;

• eine klare Vision ihrer gewünschten Zukunft entwickeln, die authentisch (in ihren Werten verwurzelt), realistisch (im Kontext verankert) und nachhaltig ist;

• selbstbestimmte berufliche Ziele definieren und diese in konkrete Instrumente – Lebenslauf, Portfolio, LinkedIn-Profil, Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche – umsetzen, die ihren Wert effektiv kommunizieren.

 

Auf motivationaler Ebene erleben Menschen, dass die Auseinandersetzung mit ihren Werten kein vom Erkennen konkreter Chancen getrennter Vorgang ist: Sie bilden zwei Seiten desselben Entscheidungsprozesses. Inneres Bewusstsein beflügelt strategische Entscheidungen, während die Kenntnis des äußeren Umfelds den Wünschen konkrete Gestalt verleiht.

Auf effektiver Ebene führt dieser integrierte Ansatz zu fundierteren Entscheidungen, indem er alle Säulen einer Persönlichkeit in Einklang bringt.

 

MTDD: Lassen wir uns nun erläutern, wie der integrierte Ansatz das berufliche Wohlbefinden fördert.

VG: Der integrierte Ansatz fördert das berufliche Wohlbefinden auf folgende Weise:

 

1. Er hilft dem Einzelnen, ein tiefes Verständnis für sich selbst zu entwickeln.

Im integrierten Coaching erkundet der Coachee seine Kernwerte – was ihm wirklich wichtig ist – und analysiert gleichzeitig seine fachlichen und übergreifenden Kompetenzen mithilfe strukturierter Instrumente. Er erkennt seine natürlichen Stärken und versteht seine konkrete Position auf dem Arbeitsmarkt. Dabei werden Verhaltensmuster identifiziert, die ihn hemmen oder motivieren, und gleichzeitig sein Lernstil und seine spezifischen Begabungen entdeckt. Die Erkenntnis „Wer bin ich?“ und die Erkenntnis „Was kann ich bieten?“ sind untrennbar miteinander verbunden: Sie sind zwei Seiten derselben Medaille.

 

2. Er unterstützt den Einzelnen dabei, authentische und nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

Der Coachee lernt, die Emotionen, die seine Entscheidungen beeinflussen, zu erkennen und zu steuern und entwickelt die Fähigkeit, auf seine Intuition zu hören. Gleichzeitig sammelt er verlässliche Informationen und bleibt über den Markt, Weiterbildungsprogramme und konkrete Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung informiert. Sie richten ihre Karriereentscheidungen an ihren Werten und ihrer Lebensvision aus und wägen dabei strukturiert die Vor- und Nachteile verschiedener Optionen ab. Ihre Entscheidungen werden fundierter, da sie persönliche Authentizität und ein Verständnis für die praktischen Konsequenzen einbeziehen.

 

3. Der/Die Coachee lernt, sich bewusst und effektiv in der Arbeitswelt zu bewegen.

Er/Sie entwickelt Resilienz, um auf Marktveränderungen zu reagieren, und stärkt das Vertrauen in die eigene Anpassungsfähigkeit. Gleichzeitig erwirbt er/sie konkrete und effektive Strategien für die Jobsuche. Auch angesichts von Hindernissen behält er/sie Fokus und Motivation und lernt, seinen/ihren Wert klar und überzeugend in Lebenslauf, LinkedIn-Profil und Vorstellungsgesprächen zu kommunizieren. Er/Sie baut ein tragfähiges berufliches Netzwerk auf, basierend auf einem klaren Verständnis davon, wer er/sie ist, wo er/sie hinwill und warum er/sie in seinem/ihrem Bereich/Beruf der/die Beste ist. Die integrierte Unterstützung ermöglicht es ihm/ihr, authentisch und gleichzeitig strategisch erfolgreich auf dem Markt zu agieren.

 

MTDD: In diesem zweiten Artikel haben Valeria Gatti und ich weitere grundlegende Aspekte von Coaching und Beratung untersucht. Wie wir gesehen haben, entstanden die beiden Prozesse, um unterschiedliche Bedürfnisse zu erfüllen – Bedürfnisse, die in der Vergangenheit recht getrennt waren. Heute haben sich selbst die Grenzen unserer Bedürfnisse verschoben und sind weniger klar definiert als früher. Übergänge und Transformationen, Arbeitsplatzunsicherheit und die digitale Revolution haben tiefgreifende Veränderungen für alle Berufstätigen erzwungen. Berufliche Wege sind – und werden es zunehmend sein – von regelrechten Erdbeben geprägt, die oft plötzlich eintreten.

Dialog, Raum zum Zuhören und integrative Techniken sind mögliche Strategien, um sich selbst zu stärken, die eigenen Werte zu achten und Wohlbefinden zu erreichen.

Valeria und ich freuen uns darauf, diese faszinierenden und gleichermaßen notwendigen Disziplinen weiter zu erforschen, die heute nicht nur ein gültiges, sondern ein wirklich wertvolles Instrument darstellen, um zu verstehen, wer wir sind, wohin wir im Leben wollen und welcher Weg uns am besten zum Erfolg führt. Wie wir bereits erörtert haben, ist dies möglich, indem wir nicht nur vorhandene oder benötigte Bildungsabschlüsse, akademische Leistungen und Zertifizierungen berücksichtigen, sondern auch unsere gesammelten Erfahrungen und Fähigkeiten und vor allem unsere wahren Werte und unser immenses menschliches Potenzial, das wir voll und ganz anerkennen müssen, um den Erfolg zu erzielen, den wir verdienen.

 

 

 


Monday, July 20, 2026

Claudio Asciuti: Inventario Eysenck – X




M’ero appena fermato sul limite della curva di Corso Firenze e sbirciavo le luci gialle del porto e le acque torbide e scure e la lunga fila di case che si allungava sotto di me, quando per caso buttai lo sguardo sull’edicola… in titoli di scatola la locandina de “Il Corriere mercantile” m’informava che il corpo della ragazza scomparsa il giorno precedente era stato appena ritrovato… scesi dalla moto, acquistai il giornale… il genere umano, pensai, è di una bestialità davvero impressionante… la ragazza era stata violentata e poi strangolata.
Ero uscito per cacciar lontano la malinconia e mi sentivo ancora più triste… decisi di tornarmene a casa…

Me ne tornai quindi a casa… ancor più abbattuto… e sì che ne ero andato via dall’estremo rifugio perché m’intristivano tutte quelle scadenze sempre più impellenti… diedi da mangiare al gatto, mi versai un martini, m’accesi una sigaretta… attivai la segreteria telefonica.
La prima telefonata era di un tale a cui stavo facendo la tesi che s’informava a che punto ero del lavoro; altrettanto la seconda; la terza era di Fosca e mi annunciava che sarebbe tornata per un po’ di tempo dai suoi; la quarta era di Vanni, che m’invitava al cinema; la quinta era del garagista che finalmente,

Saturday, July 18, 2026

Jenő Takács


(Siegendorf, 25 September 1902 – Eisenstadt, 14 November 2005)


Musicista longevo, spentosi alla veneranda età di 103 anni, Jenö Takács incorpora nella sua musica elementi nazionalistici dell’Austria e dell’Ungheria, recepisce inoltre, viaggiando per quasi tutta la sua vita, idee e impressioni di altri paesi, quali Egitto, Filippine, Giappone e Cina. Compositore prolifico, è conosciuto soprattutto come valente insegnante di pianoforte e attraverso le sue pubblicazioni didattiche.

Jenö Takács nasce nel piccolo villaggio di Siegendorf, a sud di Vienna, ungherese (Cinfalva) fino al 1921. Ancor prima dei vent’anni è già attivo come pianista eseguendo concerti in Germania, Ungheria e Jugoslavia. Le sue prime composizioni risentono dell’impressionismo francese. Tra il 1921 e il 1926 Jenö Takács risiede a Vienna dove completa la sua formazione all’Accademia di Musica e Arti drammatiche, allievo di Joseph Marx per la composizione e di Paul Weingarten per il pianoforte; all’Università studia con Guido Adler, il padre della musicologia moderna.
Nel 1927 Jenö Takács si reca in Egitto per insegnare pianoforte al Conservatorio del Cairo; vi rimane cinque anni che impiega anche nelle ricerche sulla musica araba. Si trasferisce poi a Manila, dove per due anni insegna pianoforte e composizione all’Università delle Filippine; nel contempo programma una serie di concerti in Cina, Giappone e Hong Kong. Jenö Takács ritorna al Cairo nel 1934, poi, nel 1938, si stabilisce in Austria. In reazione alla politica culturale nazista, Takács si trasferisce in Ungheria rinunciando alla cittadinanza austriaca. Nel 1942 ottiene la nomina a direttore del Conservatorio di Pécs; nel 1948 fugge dalla dittatura comunista e si trasferisce a Grundlsee in Stiria. Dal 1949 Jenö Takács si divide tra Europa e Stati Uniti effettuando concerti e insegnando; nel 1952 gli viene offerta la cattedra di pianoforte e composizione presso l’Università di Cincinnati in Ohio. Messo in pensione nel 1970, Jenö Takács ritorna a Siegendorf rimanendovi per il resto della sua vita.

La sua lunga attività compositiva mette in luce una sorprendente pluralità stilistica. I primi lavori di Jenö Takács sono ricchi di colori impressionistici e mostrano l’influenza della musica folcloristica ungherese; le ricerche sulla musica arabo-egiziana e sulla musica popolare filippina ispirano molte composizioni di quel periodo, come, ad esempio, la Suite Araba per due pianoforti Op. 15 (1929) e Goumbri per violino e pianoforte Op. 20 (1931). Negli anni ’40 Jenö Takács prende spunto da melodie e danze antiche ungheresi rielaborandole per essere eseguite con strumenti moderni; dopo il 1949 ritorna a forme classiche scrivendo numerose Partite e Toccate. La musica degli ultimi anni è praticamente una sintesi di elementi dei periodi precedenti.


Negli anni '60 Takács si allontanò ulteriormente dalla tonalità tradizionale e mostrò un interesse più pronunciato per i metodi dell'allora avanguardia: Dialoghi per violino e chitarra, Op. 77 (1963), includono effetti sonori e segni di espressione non musicale; Saggi in Suono per clarinetto e pianoforte, Op. 84 (1967), contiene cluster ed elementi indeterminati. Ma non perse mai di vista il fatto che la musica deve coinvolgere il suo pubblico e, anche durante i suoi periodi più avventurosi, scriveva musica con un appello molto diretto, e compose nuovamente arrangiamenti di musica popolare e folk antica, ad esempio Serenata su Antiche Danze Contadine di Graz per orchestra, Op. 83 (1966), orchestrata per una varietà di forze per garantire un massimo di esecuzioni. Durante questo periodo compose anche opere pedagogiche. 

 

Tuesday, July 14, 2026

Basang’s Sea - A novel by the Mongolian author Helgna - Review by Maria Teresa De Donato

 

Basang’s Sea

A novel by the Mongolian author Helgna

Review by Maria Teresa De Donato

 


“Sometimes, to see the mountain peak, one must sweep away the clouds.” (Helgna, p. 11, 2025 – Italian Edition)

While reading this splendid novel titled Il Mare di Basang (= Basang’s Sea) —written by the Mongolian author Helgna and translated by Sinologist, author, and publisher Fiori Picco (Fiori D’Asia Editrice, 2025)—I allowed this sentence, spoken by a shaman, to serve as a lamp illuminating my path: the path toward understanding the profound, metaphorical meaning I sensed this literary work held.

The novel begins by describing a rather unusual and arduous car journey undertaken to reach a destination initially agreed upon by a “corpse transporter” (p. 7). Accompanied by the deceased’s close friend, this transporter travels hundreds of kilometers in an attempt to bring the body “to the native village for burial” (p. 7).

This proves not merely a physical journey but also—and above all—an introspective one, traversing time, memories, and deep reflection.

The shaman’s words, quoted by Huder (the close friend of the late Basang), serve—regardless of the many themes emerging from reading and analyzing this work—as a key to identifying and understanding various realities concerning psychological and sociological aspects of which we human beings are not always aware. The need to “sweep away the clouds” in order to see “the mountain peak” is inextricably linked to another phrase spoken by Huder himself: “...before that evening, I had never observed closely...”

Such statements point to a fundamental aspect of human existence: the fact that, paradoxically, the reality right before our eyes very often eludes us.

We do not ‘see’ it, we pay it no heed, and consequently, we fail to grasp its full significance, its importance, and the lesson inherent within it—a lesson that could otherwise help us advance and progress on our ‘spiritual’ journey, our path of personal growth and development, and, above all, our journey toward greater awareness.

A second aspect emerging from the novel—one I wish to highlight—concerns not merely disability itself, but rather how it is viewed, perceived, and consequently approached by those who are not ‘disabled’ (at least by traditional standards).

We often—and quite wrongly—equate people with their disabilities. This limitation clouds our view of reality and of the individual in question. As a result, the ideas we form and any subsequent analysis are flawed from the outset, failing to align with the objective reality we claim to be seeking.

Basang’s entire life—the daily challenges he faces and the bullying he endures at the hands of others who mock and boast about his limitations—vividly illustrates both the ills of our society and the relentless struggle a disabled person must wage every day simply to survive. This struggle for survival is not merely physical but also emotional and mental; it is driven by a world in which diversity—and specifically that which is, or is perceived as, disability—is not understood but rather mocked, ridiculed, and abused.

Another particularly interesting—and, in my view, absolutely dominant—aspect, beyond the audacity, courage, and determination to achieve one’s goals while overcoming the limitations imposed by disability, is Love.

When the subject of love arises, the vast majority of people tend to picture romantic love—sentimental and erotic in nature. The novel *Il mare di Basang* also depicts this type of bond—such as the one between Basang and Alima (Huder’s sister)—characterized by sincere affection, innocence, mutual understanding, shared glances, songs, and embraces, as well as a common vision of Life and the World; it is the connection of two souls that, upon recognizing one another, resonate at the same frequency, even though this love is never ‘consummated’ in the physical sense.

However, the love radiating from every page of this novel—born of the description of Basang’s life and experiences—is a different kind of love: infinite, boundless, and limitless. It is not fueled by the physical, but transcends the boundaries of ordinary human experience. It is a pure, universal, and empathetic love that embraces everyone unconditionally; a love willing to make any sacrifice or renunciation, and to undertake any courageous, unpredictable action to help the defenseless and the needy.

The sea—which Basang, a humble shepherd born and raised on the Mongolian grasslands, falls in love with and long dreams of seeing—thus represents the adversities of life he must confront. He battles these challenges, striving to overcome them with courage and determination despite his personal limitations.

Basang’s Sea is not only a literary work of great value—especially today—but also, and above all in its deepest essence, a profoundly moving, "poetic" work (albeit not written in verse) that will gladden the reader's heart while offering ample food for deep reflection.

It is a captivating and deeply touching novel suitable for all readers, and one I highly recommend as a literary text for schools at every level.

Il mare di Basang - Romanzo dell’Autore mongolo Helgna - Recensione di Maria Teresa De Donato

 

Il mare di Basang

Romanzo dell’Autore mongolo Helgna

 

Recensione di Maria Teresa De Donato

 


“A volte, per vedere la cima della montagna è necessario spazzare via le nubi.” (Helgna, p. 11, 2025 – Edizione Italiana)

Leggendo questo splendido romanzo intitolato Il mare di Basang, scritto dall’Autore mongolo Helgna e tradotto dalla Sinologa, Autrice ed Editrice Fiori Picco (Fiori D’Asia Editrice, 2025), ho lasciato che questa frase, pronunciata da uno sciamano, fungesse da lampada e illuminasse il mio cammino: quello verso la comprensione del significato profondo e metaforico che tale opera letteraria intuivo avere.

Il romanzo comincia con la descrizione di un viaggio in macchina, alquanto inconsueto e che sarà pieno di difficoltà, per raggiungere la meta inizialmente concordata di un “trasportatore di salme” (p. 7).  Quest’ultimo, accompagnato dall’amico intimo del defunto, percorrerà centinaia di chilometri nel tentativo di  portare la salma della persona deceduta “al villaggio natale per la sepoltura.” (p. 7)

Questo si rivelerà non solo un viaggio fisico, ma anche e soprattutto un viaggio introspettivo, nel tempo, tra ricordi e profonde riflessioni.

La frase dello sciamano citata da Huder, l’amico intimo del defunto Basang, a prescindere dai molteplici temi che emergono dalla lettura e dalla conseguente analisi di quest’opera letteraria, costituisce, a mio avviso, una chiave d’accesso all’identificazione e alla conseguente comprensione di varie realtà che riguardano aspetti psicologici e sociologici di cui non sempre noi esseri umani siamo consapevoli.

Il bisogno di “spazzare via le nubi” per riuscire a vedere “la cima della montagna” si ricollega indissolubilmente a un’altra frase pronunciata sempre dallo stesso Huder: “... prima di quella sera non avevo mai osservato attentamente...”

Tali affermazioni indicano un aspetto fondamentale della nostra esistenza umana, ossia che, paradossalmente, molto spesso la realtà che è sotto i nostri occhi ci sfugge.  Non la ‘vediamo’, non le prestiamo attenzione e, quindi, non ne afferriamo il pieno significato, l’importanza, l’insegnamento intrinseco in essa contenuto e che, invece, potrebbe farci avanzare, progredire nel nostro cammino ‘spirituale’, di crescita e sviluppo personale e, soprattutto, di consapevolezza.

Un secondo aspetto che emerge dal romanzo e che vorrei evidenziare è quello non solo della disabilità, ma soprattutto di come questa sia vista, percepita e, di conseguenza, approcciata da chi ‘disabile’, quantomeno secondo gli standard tradizionali, non lo è.

Spesso, e altrettanto erroneamente, identifichiamo le persone con le loro disabilità.  Questo nostro limite ci porta ad avere una veduta offuscata della realtà e della persona in questione.  Ne consegue che l’idea che ci facciamo al riguardo e l’eventuale analisi che ne segue nascono già viziate, non corrispondenti alla realtà oggettiva cui pretenderemmo di pervenire.

Tutta la vita di Basang, le sfide quotidiane che deve affrontare, il bullismo da parte degli altri che si prendono gioco, vantandosene, dei suoi limiti, sono una dimostrazione evidente sia dei mali della nostra società, da un lato, sia, dall’altro, degli sforzi e della lotta incessante che un disabile deve condurre ogni giorno per cercare di sopravvivere.  Tale lotta per la sopravvivenza non è da intendersi solo fisicamente, ma anche emotivamente e mentalmente ed è generata da un mondo in cui la diversità, e soprattutto quella che è, o che quantomeno viene percepita come disabilità, non è compresa, ma è schernita, ridicolizzata e abusata.

Un altro aspetto particolarmente interessante e, secondo me, assolutamente dominante, oltre all’audacia, al coraggio, alla determinazione a raggiungere i propri obiettivi superando i limiti imposti dalla propria disabilità, è rappresentato dall’Amore.

Quando si parla d’amore la stragrande maggioranza  delle persone è portata a immaginare quello di coppia, quindi romantico, sentimentale ed erotico.  Il romanzo Il mare di Basang menziona anche questa tipologia riportando, ad esempio, quello tra Basang e Alima, sorella di Huder, fatto di sincero affetto, di candore, di reciproca intesa, di sguardi, di canti, di abbracci, di una visione comune della Vita e del Mondo, ossia quella di due anime che, riconoscendosi, vibrano alla stessa frequenza malgrado tale amore, dal punto di vista carnale, non verrà mai ‘consumato’.

Tuttavia, l’Amore che sprigiona da ogni pagina di questo romanzo grazie alla descrizione della vita e delle esperienze vissute da Basang, è un amore diverso: infinito, senza confini, senza limiti di sorta, né si alimenta di fisicità, ma va ben oltre ciò che la comune esperienza umana generalmente consente.  È un Amore puro, universale, empatico che ama tutti e in maniera incondizionata e che è disposto a qualsiasi sacrificio, a qualsiasi rinuncia, a intraprendere qualsiasi valorosa ed imprevedibile azione pur di aiutare gli indifesi e i bisognosi.

Il mare, di cui Basang, umile pastore nato e cresciuto nella prateria mongola, è innamorato e che per molto tempo sognerà di vedere, rappresenta, quindi, le avversità della vita con cui lui dovrà confrontarsi, lottando contro di esse e cercando di superarle con coraggio e determinazione malgrado i suoi limiti personali.

Il mare di Basang non è solo un’opera letteraria di grande valore, oggi più che mai, ma anche e soprattutto, nella sua essenza più profonda, un’opera ‘poetica’, benché non in versi, molto profonda e commovente che rallegrerà il cuore del lettore offrendogli molti spunti per una profonda riflessione.

Un romanzo affascinante e altrettanto toccante, adatto a tutti i lettori e che consiglio vivamente come testo di narrativa per le scuole di ogni ordine e grado.

Basangs Meer - Ein Roman der mongolischen Autor Helgna - Rezension von Maria Teresa De Donato

 

Basangs Meer

Ein Roman der mongolischen Autor Helgna

 

Rezension von Maria Teresa De Donato

 



„Manchmal muss man die Wolken vertreiben, um den Gipfel des Berges zu sehen.“ (Helgna, S. 11, 2025 – Italienische Ausgabe)

Beim Lesen dieses großartigen Romans Basangs Meer des mongolischen Autors Helgna, übersetzt von der Sinologin, Autorin und Verlegerin Fiori Picco (Fiori D'Asia Editrice, 2025), ließ ich diesen Satz eines Schamanen wie eine Lampe wirken und meinen Weg erleuchten: den Weg zum Verständnis der tiefgründigen und metaphorischen Bedeutung, die ich in diesem literarischen Werk spürte.

Der Roman beginnt mit der Beschreibung einer ungewöhnlichen und beschwerlichen Autofahrt zum ursprünglich vereinbarten Zielort eines „Leichenträgers“ (S. 7). Letzterer, begleitet von einem engen Freund des Verstorbenen, wird Hunderte von Kilometern zurücklegen, um den Leichnam „in das Dorf seines Vaters zur Bestattung zu bringen“ (S. 7). Dies wird sich nicht nur als physische Reise erweisen, sondern vor allem als eine introspektive Reise durch die Zeit, durch Erinnerungen und tiefgründige Reflexionen.

Der von Huder, dem engen Freund des verstorbenen Basang, zitierte Ausspruch des Schamanen stellt, ungeachtet der vielen Themen, die sich beim Lesen und Analysieren dieses literarischen Werkes ergeben, meiner Meinung nach einen Schlüssel zum Erkennen und zum anschließenden Verständnis verschiedener Realitäten dar, die psychologische und soziologische Aspekte beinhalten, von denen wir Menschen uns nicht immer bewusst sind.

Die Notwendigkeit, „die Wolken zu vertreiben“, um „den Gipfel des Berges“ zu sehen, ist untrennbar mit einem weiteren von Huder geäußerten Satz verbunden: „… vor jenem Abend hatte ich nie genau hingesehen …“ Solche Aussagen verweisen auf einen grundlegenden Aspekt unserer menschlichen Existenz: dass uns paradoxerweise die Realität vor unseren Augen sehr oft entgeht.

Wir nehmen es nicht wahr, schenken ihm keine Beachtung und erfassen daher weder seine volle Bedeutung noch seine Wichtigkeit noch die darin enthaltene Lehre, die uns stattdessen auf unserem spirituellen Weg des persönlichen Wachstums und der Entwicklung – und vor allem der Bewusstseinserweiterung – voranbringen könnte.

Ein zweiter Aspekt, der im Roman deutlich wird und den ich hervorheben möchte, betrifft nicht nur die Behinderung an sich, sondern vor allem, wie sie von Menschen gesehen, wahrgenommen und folglich angegangen wird, die – zumindest nach traditionellen Maßstäben – nicht als „behindert“ gelten.

Oft identifizieren wir Menschen fälschlicherweise mit ihrer Behinderung. Diese Beschränkung führt zu einem verzerrten Blick auf die Realität und auf die betreffende Person. Folglich sind unsere Vorstellungen und alle nachfolgenden Analysen von vornherein fehlerhaft und entsprechen nicht der objektiven Realität, die wir anstreben.

Basangs gesamtes Leben, die täglichen Herausforderungen, denen er sich stellen muss, das Mobbing durch jene, die seine Einschränkungen verspotten und damit prahlen, verdeutlichen einerseits die Missstände in unserer Gesellschaft und andererseits die Anstrengungen und den unaufhörlichen Kampf, den ein Mensch mit Behinderung täglich ums Überleben führen muss. Dieser Überlebenskampf ist nicht nur physisch, sondern auch emotional und mental, und er entbrennt in einer Welt, in der Vielfalt – und insbesondere das, was als Behinderung wahrgenommen wird – missverstanden, verspottet, lächerlich gemacht und missbraucht wird.

Ein weiterer, besonders interessanter und meiner Meinung nach absolut dominanter Aspekt, neben Kühnheit, Mut und Entschlossenheit, die eigenen Ziele trotz der durch die Behinderung bedingten Einschränkungen zu erreichen, ist die Liebe.

Wenn wir von Liebe sprechen, stellen sich die meisten Menschen die Liebe eines Paares vor, also romantisch, sentimental und erotisch. Auch der Roman Basangs Meer erwähnt diese Typologie und berichtet beispielsweise von der Beziehung zwischen Basang und Alima, Huders Schwester, die aus aufrichtiger Zuneigung, Offenheit, gegenseitigem Verständnis, Blicken, Liedern, Umarmungen und einer gemeinsamen Sicht auf das Leben und die Welt besteht, also der zweier Seelen, die einander erkennen und auf derselben Frequenz schwingen, obwohl diese Liebe aus fleischlicher Sicht niemals ‚vollzogen‘ werden wird.

Doch die Liebe, die aus jeder Seite dieses Romans durchdringt und Basangs Leben und Erfahrungen schildert, ist anders: unendlich, grenzenlos und uneingeschränkt, nicht von Körperlichkeit getrieben, sondern weit jenseits dessen, was die gewöhnliche menschliche Erfahrung zulässt. Es ist eine reine, universelle, mitfühlende Liebe, die alle bedingungslos liebt und bereit ist, jedes Opfer zu bringen, jeden Verzicht aufzugeben und jede mutige und unvorhersehbare Tat zu vollbringen, um den Wehrlosen und Bedürftigen zu helfen.

Das Meer, in das Basang, ein einfacher Hirte, geboren und aufgewachsen in der mongolischen Steppe, verliebt ist und das er lange zu sehen sehnsüchtig ersehnen wird, symbolisiert die Widrigkeiten des Lebens, denen er sich stellen muss, gegen die er ankämpft und die er trotz seiner persönlichen Grenzen mit Mut und Entschlossenheit zu überwinden versucht.

Basangs Meer ist nicht nur ein literarisches Werk von großem Wert, heute mehr denn je, sondern vor allem im tiefsten Inneren ein poetisches Werk – wenn auch nicht in Versform –, tiefgründig und bewegend, das das Herz des Lesers erwärmt und viel Stoff zum Nachdenken bietet.

Ein faszinierender und gleichermaßen berührender Roman, geeignet für alle Leser. Ich empfehle ihn wärmstens als Lektüre für Schulen aller Stufen.

 

Friday, July 10, 2026

Eraldo Baldini: Re di Carnevale




Gli avevano indicato bene la strada per arrivarci; gli avevano detto che il paese era molto lontano da tutti gli altri, perso fra le colline, e che l’avrebbe visto solo all’ultimo momento, nascosto com’era in una valle circolare e profonda; gli avevano raccontato che, come nel tronco di un albero tagliato, anche nei muri di sasso di quelle vecchie case si potevano leggere gli anni – i secoli – di quel posto fuori dal mondo. Ma non l’avevano avvertito che là la gente era taciturna e scontrosa, al limite della maleducazione.
Nella locanda affacciata sulla piccola piazza, tutta raccolta attorno ad una vecchia fontana che gettava con forza, come per liberarsene, un’acqua intollerabilmente fredda, l’avevano accettato a malincuore, nonostante che, almeno all’apparenza, tutte le camere fossero vuote. Il proprietario gli aveva detto sgarbatamente che non faceva servizio di ristorante, e che avrebbe potuto pranzare nell’unica osteria del paese; e quando chiese ai passanti notizie dell’osteria si vide rispondere con muti cenni della testa e delle mani.
«Bel posticino» pensò tra sé. «Non capisco come gente simile possa festeggiare il carnevale, e farlo in un modo così interessante da valere la visita di un giornalista».
Un’idea, quel servizio, di “Capo” Lo Russo, re della redazione e delle idee bislacche, con una sorta di euforia sussurrante gli aveva fatto balenare la prospettiva di uno scoop: «Il carnevale di Carsano è una chicca, un pezzo di preistoria vivente, noto solo a qualche studioso di folklore e sconosciuto al pubblico. Cavacene foto speciali e articoli forti».
Per ora di forte aveva solo il mal di testa, quello dei giorni brutti, che si faceva annunciare da un dolore dietro all’orecchio destro prima di stendere i suoi tentacoli tutt’intorno, alla fronte, alle tempie, alla nuca.
Non aveva voglia di disfare le valigie ed era indispettito perché, nonostante il radiatore monumentale (quello sì era un pezzo di preistoria), il freddo e