Friday, September 13, 2024

Sich jeden Tag erneuern - Interview von Maria Teresa De Donato

 Sich jeden Tag erneuern

 Interview mit Valeria Gatti, Karriereberaterin, Autorin, Bloggerin

 

von Maria Teresa De Donato

 

 


 

Ich kenne Valeria Gatti schon seit einigen Jahren, wenn auch nur virtuell. Wir haben über die sozialen Medien Kontakt aufgenommen und sofort gemerkt, dass wir gut zusammenarbeiten können. Deshalb haben wir eine auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen, Fairness und Wertschätzung basierende Fernzusammenarbeit begonnen und uns gegenseitig bei unseren jeweiligen Aktivitäten unterstützt.

Die Beziehung wurde mit der Zeit zwar professionell, aber auch freundschaftlich.

Was mich fasziniert und gleichzeitig an ihr sehr schätze, ist, dass sie mit tiefer Demut in Euer Leben tritt, fast auf Zehenspitzen, scheinbar eine gewisse Distanz bewahrend, aber dann, langsam, fast zaghaft, Ihr das entdecken lässt ihre reiche und ebenso vielfältige Welt.

 

Dennoch wünsche ich Euch allen viel Spaß beim Lesen!

 

 

 

MTDD: Hallo Valeria und willkommen in meinem Blog und meinem virtuellen Kultursalon. Es ist mir eine Freude, Dich heute hier bei uns zu haben.

V.G.: Danke, Maria Teresa. Ich bin glücklich hier zu sein.

 

MTDD: Valeria, möchtest Du Dich nach meiner Vorstellung vorstellen, indem Du uns ein wenig über Dich erzählst und vor allem die Frage „Wer ist Valeria Gatti?“ beantwortest.

V.G.: Nehmen wir an, nach Deinem Vortrag ist meine Motivation in die Höhe geschossen! Das würde mir schon reichen, aber wenn Du etwas mehr über meine Persönlichkeit erfahren möchtest, kann ich Dir sagen, dass ich ein neugieriger Mensch bin und auch die Stille sehr mag; dass ich Musik mag, auch wenn ich nicht spielen kann; Dass ich immer sehr aktiv bin und dass ich es mir zum Auftanken gerne auf dem Sofa gemütlich mache und dabei ein gutes Buch lese. Kurz gesagt, ich bin voller Widersprüche! Im beruflichen Bereich kann ich sagen, dass ich großes Glück hatte: Ich hatte die Gelegenheit, viele Aufgaben zu erlernen, und auch wenn viele Erfahrungen zu Ende waren, habe ich verstanden, dass es darauf ankommt, sie gelebt zu haben und auf das Erbe, das sie mir hinterlassen haben.

 

MTDD: Vor einiger Zeit hatte ich das Vergnügen, Dein wunderschönes Buch “Diario culinario di una mamma in quarantena„ (= Kulinarisches Tagebuch einer Mutter in Quarantäne (Edizioni Convalle) zu lesen und zu rezensieren. Es ist eine Veröffentlichung, die ich sehr geschätzt habe und die meiner Meinung nach sehr reduzierend und in mancher Hinsicht sogar irreführend ist, wenn man sie einfach als Rezeptbuch definiert.

Für mich ist es in der Tat „ein Buch voller Rezepte, aber auch eines Buches über Wachstum, persönliche Entwicklung, Teilen, Liebe zum Leben, …“

Möchtest Du denjenigen, die es nicht gelesen haben und seinen Inhalt und Zweck nicht kennen, erklären, wie die Idee, es zu schreiben, entstanden ist?

V.G.: Vielen Dank, ich erinnere mich gerne an Deine Worte. „Diario“ befindet sich derzeit in einer Restyling-Phase. Ich arbeite daran und hoffe, es bald in diesem neuen Gewand der Öffentlichkeit vorstellen zu können. Ich bin jetzt nicht in der Lage, genauere Angaben zu machen, und ich bereue es.

Das Buch entstand aus einem Bedürfnis heraus. Es waren die schlimmsten Monate, die dunkelsten, die uns heute im Rückblick mit einem Gefühl der Hilflosigkeit zurückließen. In diesen Monaten arbeitete ich an einem „hausgemachten“ Projekt: Ich wollte die Rezepte meiner Familie wiederfinden, bei denen, wie es im besten Fall der Fall ist, Dosierungen, Kochzeiten und Zutaten mündlich oder höchstens auf ein paar Zetteln weitergegeben wurden. Die durch die Pandemie verursachte Isolation drängte mich dazu, in mich hineinzuschauen, nach Erinnerungen zu suchen, und während ich Rezepte sammelte, sammelte ich auch Teile von mir selbst. So wurde „Diario“ geboren.

 

MTDD: Möchtest Du mindestens ein Rezept mit unseren Lesern teilen und sie mit einem Satz aus Deiner Publikation erfreuen, der ihren Geist widerspiegelt?

V.G.: Gerne! Wie Du weiβt und wie ich schon oft betont habe, bin ich kein Koch und die Rezepte sind einfach, sie stammen aus meiner Familie, nicht sehr aufwendig, aber dennoch reichhaltig. Ich kann Euch ein leckeres und schnelles Gericht vorschlagen. Die Zutaten sind: kurze Nudeln (Penne oder Fusilli), Zucchini, Streichkäse, Parmesan oder Parmigiano Reggiano, Salz und Pfeffer. Das Salzwasser aufkochen lassen und die Nudeln dazugeben. Um die Soße zuzubereiten, schneidet Ihr die Zucchini in dünne Streifen und bratet Ihr sie in einer Pfanne mit EVO-Öl und etwas Wasser an. Am Ende des Garvorgangs geben wir die Nudeln auf die Zucchini. Wir runden unser Gericht mit einer Prise Käse, Pfeffer und einem Schuss Öl ab.

Das Motto dieses Buches bleibt immer: Eure Küche seid Ihr und sie ist der Ausdruck dessen, woran Ihr glaubt. Ich denke, diese Nachricht enthält alles, was ich sagen wollte.

 

MTDD: Ich stimme vollkommen zu. Seit Jahren betreuen Sie Ihren Bood Food-Blog, auf dem Sie auch die Rezension meiner Bücher AUTISM aus einer ANDEREN PERSPEKTIVE – Cesares Erfolgsgeschichte (De Donato & Tommasini, 2019) veröffentlicht haben. HUNTING FOR THE TREE OF LIFE (De Donato & Sinkko , 2020) und Tales of Life and Surroundings (De Donato, 2022).

Wie ist die Idee entstanden, diesen Blog zu erstellen und welche Ziele möchtest Du damit erreichen?

V.G.: Die Idee entstand aus meiner Leidenschaft für das Lesen, vor allem aber aus dem Bedürfnis, einen virtuellen Raum zu schaffen, in dem ich Leser, Autoren, Verleger und alle treffen kann, die eine Pause, Schönheit und glückliche Momente suchen. Ich danke Dir, dass Du mir diese Frage gestellt hast, und verweise Dich an dieser Stelle auf einen kurzen Artikel, den ich im Januar veröffentlicht habe (https://bood.food.blog/2024/01/31/rearrange-renew/). Ich hatte die Gelegenheit, viele der Artikel, die ich geschrieben habe, zu rezensieren, und obwohl ich kein Fan von triumphalen Botschaften bin, wollte ich den vielen Menschen Tribut zollen, die sich für Bood der Blog entschieden haben. Wie ich bereits sagte, hinterlassen die Erfahrungen, die wir machen, ein Erbe und es liegt an uns, ihre Werte zu begreifen. Nun, dank des Blogs habe ich eine Fülle von Worten, Gedanken und Gefühlen angesammelt, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie jemals erreichen würde. Aber es sind die Menschen, die hinter den Büchern stehen, die wir lesen, die wertvoll sind. Es entstanden Freundschaften – teilweise virtuelle, wie Du sagtest – aus Respekt und Nähe, die, glaube mir, überhaupt nicht selbstverständlich sind.

 

MTDD: Ich stimme Dir zu. Auch ich habe die gleiche Erfahrung gemacht und echte Freunde kennengelernt, wenn auch nur virtuell. Du hast kürzlich ein neues Buch veröffentlicht.

Möchtest Du uns sagen, worum es geht, und ein paar Details mitteilen, ohne zu viel zu verraten?

V.G.: Gerne! Ich werde versuchen, mich kurz zu fassen, da es sich um ein Projekt handelt, das mir sehr am Herzen liegt. Das Buch heißt „Tessferh – Reise ins alte Ägypten“ und ist als Lektüre für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Es ist eine fantastische Geschichte: Die Protagonistin ist ein zwölfjähriges Mädchen, Bianca, das in Varese lebt und nach Theben im alten Ägypten berufen wird, um Merneith zu besiegen, einen bösen Schreiber, der die Hölle heraufbeschwören will. Die Erzählung ist der Göttin Tessmeth anvertraut, die einen Teil ihrer Kräfte verloren hat. Ich kann Dir von ihr sagen, dass sie keiner bekannten Gottheit ähnelt: Sie ist bescheiden, ein bisschen tollpatschig, sie macht Fehler und teilt dem Leser ihre Zweifel mit und verwickelt ihn so in das Abenteuer.

 

MTDD: Wie bist Du dazu gekommen, dieses Buch zu schreiben? Was hat Dich inspiriert?

V.G.: Die Idee kam von meiner Tochter, jetzt elf Jahre alt. Da sie sich für das alte Ägypten begeistert, begann sie eines Tages, mir eine Geschichte zu erzählen. Es gefiel mir sofort, aber damals glaubte ich nicht, dass daraus ein Buch werden könnte. In den folgenden Tagen erzählte sie mir weitere Details: Einstellungen und Charaktere. Ich schlug ihr vor, sie zu zeichnen – eine weitere Leidenschaft von ihr – und als ich neben ihr saß und sie betrachtete, befand ich mich in einer Brainstorming-Sitzung. Über Monate hinweg haben wir gemeinsam am Entwurf gearbeitet: Ich habe den Text geschrieben, sie hat die Zeichnungen und das Cover entwickelt. Ich wage zu behaupten, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben Ghostwriter geworden bin ... Spaß beiseite, es war super, eine so schöne Zeit genießen zu können. Es hat uns zusammengebracht; es hat uns zum Diskutieren gebracht wie nie zuvor, aber ich denke, es wird uns immer in Erinnerung bleiben. Auch dies ist, wie ich bereits sagte, ein Erbe, das ich bewahren werde.

Das Schreiben des Textes gab mir die Möglichkeit, zwischen den Zeilen einige Konzepte zu verbergen, die ich für grundlegend für die Leser halte: Freundschaft, Mut, Vertrauen, Zuneigung. Und dann die Beziehung zu Lehrern und Familienmitgliedern. Zum Schluss noch eine Anmerkung zu Geschichte und Kunst, die es uns ermöglichten, unserer Fantasie freien Lauf zu lassen: zwei Schulfächer, die in unserem Fall zu Freunden geworden sind.

 

MTDD: Tolle Erfahrung! Ich freue mich für Dich und Deine Tochter. Obwohl Du Dich derzeit auch mit Schreiben (Bücher und Internet) beschäftigst, eine Expertin für Betriebswirtschaft und soziale Medien bist und Deine Leidenschaften Kunst, Literatur, Kino und die Verbreitung von Kultur sind, hast Du Dich in den letzten Jahren zu einem Expertenberaterin für Orientierung und Karriere entwickelt.

Möchtest Du mit uns ausführlich darüber sprechen, wie Du zu dieser Wahl gekommen bist und warum?

V.G.: Ich hatte eine lange Karrierepause. In dieser Zeit habe ich oft darüber nachgedacht, wie viele Frauen wie ich freiwillig oder aus Pflicht ihre beruflichen Perspektiven ändern mussten. Ich habe mir vorgestellt, dass ich auf der Suche nach Arbeit bin und Werbung, soziale Medien und Fähigkeiten unter einen Hut bringen muss, die sich jeden Tag ändern und einen immer weiter zurücklassen. Was könnte ich tun, fragte ich mich, für mich selbst und für die Menschen, die sich verloren fühlen? Mit Bewusstsein und nachdem ich einiges an mir selbst getan hatte, beschloss ich, mich wieder den Büchern zuzuwenden: Wie Du sagtest, wurde ich vor kurzem Expert- Beraterin für Orientierungs- und Berufsberatungsprozesse. Eigentlich war es nicht einfach. Das Studieren als Erwachsener zwingt uns, insbesondere für uns Frauen, dazu, unsere Zeit äußerst effektiv zu organisieren, und wir müssen auch lernen, mit dem Unerwarteten umzugehen, denn es ist nicht selbstverständlich, dass wir das tun können, was wir geplant haben, vielleicht an diesem Tag wenn unser Kind eine Grippe hat oder das Eisen kaputt geht, müssen wir schnell ein neues kaufen, aber die Befriedigung, die wir verspüren, wenn wir neue Dinge lernen, ist beispiellos. Heute habe ich nicht das Gefühl, angekommen zu sein: Ich studiere weiter und nähere mich nun diesem Beruf. Ich hoffe, mich zu verbessern und ein Netzwerk des Vertrauens und der Seriosität aufzubauen. Kurz gesagt, Schritt für Schritt. Wie man so schön sagt: „Rom wurde nicht an einem Tag erbaut.“

 

MTDD: Könntest Du denjenigen, die mit dieser Berufsfigur nicht vertraut sind, erklären, woraus genau Dein Unternehmen besteht und welche Art von Unterstützung sie leisten können?

V.G.: Natürlich, und vielen Dank, dass Du mir diese Frage gestellt hast. Berater wie ich sind Profis, die Menschen in vielen Phasen ihres Lebens helfen können. Orientierung ist nicht mehr nur eine Phase, die auf die Übergangszeit von einer Schule zur anderen beschränkt ist, sondern ist – glücklicherweise – eine konkrete Hilfe in allen Phasen unseres Lebens geworden. Wir sind ein Spiegel, in dem der Mensch, der sich für uns entscheidet, sich selbst, sein Potenzial, seine Talente und seine Werte sieht. Wir stellen uns dem Menschen zur Verfügung, um ihm in allen Phasen zu folgen; Wir können bei der Erstellung eines Lebenslaufs oder beim Personal Branding durch umfangreiche Networking- und Reputationsarbeit helfen. Gemeinsam mit der Person arbeiten wir an ihrer Kompetenzbalance, die ein wirksames Instrument zum Verständnis der Werte und des einzuschlagenden Weges ist; Wir drängen Menschen dazu, ihre schlummernden oder manchmal unbekannten Talente zum Vorschein zu bringen; Wir vermitteln der Person einen vollständigen Überblick über die relevante Branche und ihre Karriereperspektiven. Kurz gesagt, wir arbeiten rund um die Uhr, damit die Person sich selbst kennenlernt, Selbstbewertungstechniken erlernt und eine bewusste Entscheidung für ihr berufliches und persönliches Wohlergehen trifft.

 

MTDD: Was is Deiner Meinung nach die größten Herausforderungen dieses Berufs und vor allem denen, mit denen die Menschen konfrontiert sind, die zu Dir kommen oder denen Du assistierst?

V. G.: Menschen, die sich für eine Beratung entscheiden, haben einen gemeinsamen Nenner. Tatsächlich könnte ich mindestens zwei sagen. Das erste gemeinsame Element ist Sorge. Ob es nun eine Wahl oder ein Zwang ist, wenn wir an einem Scheideweg stehen, ist es normal, ein desorientierendes Gefühl zu verspüren. Es könnte nicht anders sein: Wir können unser Leben sehr gut planen, aber das Ergebnis hängt nicht immer von uns ab. Mit guter Arbeit, die auf Vertrauen basiert, können wir das Beste aus unseren Sorgen machen, denn diese Emotion hilft uns, die Prioritäten zu verstehen und ermöglicht es uns, das zu verwerfen, was wir für nutzlos halten. Das zweite Element, das meiner Meinung nach denjenigen gemeinsam ist, die sich auf einen Berater verlassen, ist das Bedürfnis, Ordnung zu schaffen und Veränderungen zu akzeptieren. Wir leben in einer Gesellschaft, die uns in vielerlei Hinsicht keine Ruhe lässt. Alleine ist es manchmal schwieriger zu erkennen, was aufbewahrt werden muss und was, vielleicht vorübergehend, archiviert werden kann. Allein ist es manchmal schwieriger zu akzeptieren, dass eine Veränderung uns dazu bringen kann, einen Teil von uns kennenzulernen, von dem wir nicht wussten, dass er existiert, und es ist einfacher, dorthin zu gelangen, wenn man jemanden hat, dem man vertraut und der einem hilft, die Dinge anders zu betrachten.

Die größte Herausforderung besteht für mich darin, ein Bezugspunkt, ein Führer zu sein. Ich habe mich gerade für diese Ausbildung entschieden, weil ich oft dachte, wenn ich auf die Hilfe eines Reiseführers zählen könnte, hätte ich vor den vielen verschlossenen Türen und den vielen Hindernissen, die mir entgegenstehen, anders reagieren können – proaktiv und positiv auf meinem Weg gefunden.

Dies ist einer, aber es gibt noch viele andere, und obwohl ich nicht für meine Kollegen sprechen kann, glaube ich, dass einige für jeden Menschen gelten: Es ist wichtig, dass jeder seinen eigenen Wert und sein eigenes Talent versteht und das Bewusstsein dafür entwickelt, das Eigene Grenzen setzen zu akzeptieren und daran zu arbeiten, etwaige Defizite zu beheben. Es ist auch wichtig, lebenslanges Lernen zu verbreiten (auch auf der Grundlage des Alters, was insbesondere in Italien eine relevante Tatsache ist), Kultur als Synonym für Freiheit und Würde sowie die ständige Schulung von Lebenskompetenzen, die heute als unverzichtbar gelten.

Das sind alles Herausforderungen, die meiner Meinung nach sowohl für Berater als auch für diejenigen gelten, die sich für die Beratung entscheiden, weil wir das Unternehmen sind. Ja, wir sind jetzt hier und von uns aus beginnt die Veränderung.

 

MTDD: Ich stimme Dir voll und ganz zu. Wie Du weiβ, führe ich seit Jahrzehnten auch 360-Grad-Coaching-Aktivitäten sowie andere Arten von Beratung durch und nachdem ich fast 30 Jahre in den USA gelebt habe, wurde mir sofort klar, dass es wichtig ist, unabhängig davon Alter und Branche zu der es gehört, auf dem Laufenden zu bleiben. Deshalb besuche ich jedes Jahr auch regelmäßig Auffrischungskurse in verschiedenen Fachrichtungen. Italien hat diesen Trend viele Jahre lang aus den USA importiert, aber gerade die Welt, in der wir leben, erfordert kontinuierliche Schulungen und das Mithalten moderner Technologien, die im Handumdrehen veraltet sind. Ich freue mich zu wissen, dass auch Du hart arbeitest: Letztendlich geht es darum, sich selbst herauszufordern ... und das hilft jedoch dabei, sich zu verbessern und zu wachsen, sowohl als Menschen als auch als Fachleute.

Welchen Rat würdest Du im Hinblick auf Deine Tätigkeit als Social-Media-Expertin all jenen geben, die sie nutzen, wenn man bedenkt, dass sie nicht nur äußerst nützlich sind – es ist heute fast unmöglich, ihrer Nutzung aus dem Weg zu gehen –, sondern auch gleichermaßen gefährlich?

V.G.: Heißes Thema, Maria Teresa. Auch in diesem Fall gibt es viel zu sagen. Ich werde versuchen, meine Antwort in zwei Teile zu unterteilen, in der Hoffnung, meine Gedanken zusammenfassen zu können. Im geschäftlichen Bereich sind soziale Medien wertvoll und ermöglichen uns heute Dinge, die bis vor einigen Jahren noch undenkbar waren. Denke an uns Autoren: Wir können mit unseren überall verstreuten Lesern kommunizieren: Das finde ich fantastisch.

Soziale Medien, sage ich immer, sind wie ein riesiger Platz, auf dem wir alle zu Wort kommen: Wir können mit allen kommunizieren, aber unsere Stimme erreicht nur wenige. Gedränge, Lärm oder Orientierungslosigkeit durch viele Stimmen sind Grenzen und Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Deshalb verlassen sich heute diejenigen, die Sichtbarkeit wünschen, auf originelle und ansprechende Kommunikation, mit der sie ihre Zielgruppe erreichen. Der geschäftliche Aspekt ist, wie ich bereits sagte, eine Revolution: Vermarkter wissen, dass sie ihr Publikum mit spezifischen Aktionen dort einbeziehen können, wo es sich aufhält. Das Wachstum des sozialen Phänomens hört nicht auf und ich glaube, dass es auch in den nächsten Jahren noch Innovationen geben wird. Soziale Medien werden immer mehr zu Orten der Unterhaltung, und dieser Aspekt kann, auch im Geschäftsleben, ein positiver Aspekt sein.

Was die rein persönliche Nutzung sozialer Medien angeht, kann ich sagen, dass Achtsamkeit und Respekt zu einer Verpflichtung für uns, für unser Wohlbefinden und für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen werden müssen: wenn ich zufällig Menschen sehe, die in einem Restaurant oder auf einer Bank sitzen, die … anstatt miteinander zu reden, scrollen sie durch ihren Feed, nun ja, sie machen mich übermäßig traurig. Es ist gefährlich, Du hast Recht, denn es besteht die Gefahr, verwirrt zu werden, sich zu verlaufen. Die soziale Welt ist kein Fake, wie wir oft hören. Hinter jedem Bericht steht immer eine Person, jemand, der in diesem Moment Emotionen empfindet, was auch immer sie sein mögen. Es wäre schön, wenn wir in Zukunft anfangen würden, Kindern eine gesunde digitale Aufklärung zu ermöglichen, sogar in der Schule und parallel zu bestehenden Cybermobbing-Projekten: Als Eltern mache ich mir Sorgen darüber, dass unsere Kinder oft hineingesteckt werden dieser berühmte Platz, den ich zuvor erwähnt habe, ohne den Ort, den Raum wirklich zu kennen und ohne dass sie wirklich verstanden haben, dass sie da sind, ohne Schutz, weil der Bildschirm nicht schützt, auch wenn wir manchmal vom Gegenteil überzeugt sind.

 

MTDD: Sich jeden Tag erneuern ist der Titel, den ich unserem Interview geben wollte, weil ich mich von einem Zitat von Dir inspirieren ließ, das in den sozialen Medien veröffentlicht wurde.

Bevor ich zum Schluss komme, möchte ich Dich daher fragen: Wie wichtig ist es für Valeria Gatti, sich jeden Tag zu erneuern?

V.G.: Wenn ich in den letzten Jahren eines verstanden habe, dann ist es, dass es sehr schwierig ist zu sagen, dass man die Spitze erreicht hat. Meiner Meinung nach muss die Reise mit Etappen und Zwischenstopps geplant werden, aber man wird nie sicher sein können, dass ein unerwartetes Ereignis vermieden werden kann, das dazu führt, dass man seine ursprüngliche Route ändern muss. Wissen, wie man Emotionen ausnutzt (z. B. Intuition, die lange Zeit in der Kiste verschlossen war, die aber ein enormes Potenzial hat), Trainingserfahrungen (die manche als Fehler bezeichnen, die ich aber für grundlegend für das Wachstum der Person halte), der gesunde Wahnsinn, niemals aufzuhören, selbst wenn alle um dich herum es dir sagen. Nun, für mich bedeutet Erneuerung genau das.

 

MTDD: Vielen Dank, Valeria, für die Teilnahme an diesem Interview und für die Informationen, die Du unseren Lesern zur Verfügung gestellt hast. Ich hoffe, Dich in Zukunft wieder als meine Gäste begrüßen zu dürfen.

Wir möchten diejenigen, die Deine Publikationen kaufen, Dir folgen oder mit Dir Kontakt aufnehmen möchten, daran erinnern, wie sie das tun können?

V.G.: Ja, natürlich. Sie finden mich auf FB und Linkedin, und auf IG finden Sie die Seite: Bood Il Blog. Vielen Dank, Maria Teresa, es war mir eine Ehre, Dein Gast zu sein. Deine Fragen waren perfekt: Du hast mir ermöglicht, meine Welt bekannt zu machen.

 

 


Wednesday, September 4, 2024

Alexander Grigori Arutiunian (UK)

 

also known as Arutunian, Arutyunyan, Arutjunjan, Harutyunian or Harutiunian 

(Yerevan 23 September 1920 - 28 March 2012)


He was a Soviet and Armenian pianist known for his 1950 Trumpet Concerto. A professor at the Yerevan State Conservatory, he was awarded numerous awards for his work, including the Stalin Prize in 1949 and the People's Artist of USSR in 1970, as well as numerous awards from his homeland, Armenia.

Arutiunian was born in Yerevan, First Republic of Armenia, into the family of Grigor and Eleonora Arutiunian. His father was a military man. In 1927, Arutiunian became a member of the children's group of the Yerevan State Conservatory, then, at the age of 14, he was admitted to the Conservatory in the studios of Olga Babasyan (piano) and Sergei Barkhudaryan and Vardges Talyan (composition). He graduated from the Yerevan Music Conservatory on the eve of the Second World War. After the war, he moved to Moscow, where between 1946 and 1948, he participated in the workshops of the House of Armenian Culture, studying composition with Genrikh Litinsky. After graduation, he returned to Yerevan to teach at the local Conservatory, and in 1954 he was appointed artistic director of the Armenian State Philharmonic. He was also a member of the Council of the Union of Soviet Composers, as well as the Union of Composers of the Armenian SSR.


In 1949, Arutiunian composed the "Festive Overture" which was first performed in the Great Hall of the Leningrad Philharmonic in November 1949, with Yevgeny Mravinsky conducting. Other works of this type include The Tale of Armenian People (1960), Ode to Lenin (1967), and Hymn to the Brotherhood (1970).
Some of Arutiunian's works for wind instruments include his 1950 Trumpet Concerto, tuba concerto, and brass quintet Armenian Scenes. In 1988, inspired by the Spitak earthquake, Arutiunian composed his Concerto for Violin and String Orchestra, Armenia-88 (dedicated to Ruben Aharonyan). The first took place in Yerevan in 1989.

In 1950, Arutiunian married Irina (Tamara) Odenova. Their marriage produced two children, a daughter, Narine (born 1951), a pianist and lawyer; and a son, Suren (born 1953), an artist-designer. His extended family includes three nieces and one nephew. He died at the age of 91 in his hometown of Yerevan. Arutiunian is buried at the Komitas Pantheon which is located in the city center of Yerevan.

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Trumpet Concerto in A flat major (1950)

Andante—Allegro energico
Less choppy
Time I
Less choppy
Tempo I – (Cadence) Coda

The melodic and rhythmic characteristics of Armenian folk music have a strong influence in Arutiunian's work. As a composer, he expressed his nationality by incorporating the flavor of ashughner (folk minstrel) improvisations. At the time of writing the concert, his compositional style was similar to that of Khachaturian. However, in the 1960s he tended towards classic shapes and lighter shades.

Arutiunian's Trumpet Concerto was his sixth major composition, written in 1950. Arutiunian originally intended to write it in 1943 for Tabakov's student, Zsolak Vartasarian, who was the principal trumpet of the Armenian Philharmonic Orchestra. However, Vartasarian died during the war and the concert was not completed until 1950, so Aykaz Messlayan was the first performer of the concert and Timofei Dokschitzer was the first to record this concert.
The concerto's introduction to the United States was solely due to Dokschitzer, a prominent Soviet Russian trumpeter.

Alexander Grigori Arutiunian (ITA)

 

noto anche come Arutunian, Arutyunyan, Arutjunjan, Harutyunian o Harutiunian 

(Yerevan 23 settembre 1920 - 28 marzo 2012)


È stato un pianista sovietico e armeno conosciuto per io suo Concerto per tromba del 1950. Professore al Conservatorio statale di Yerevan, è stato premiato con numerosi premi per il suo lavoro, tra cui il Premio Stalin nel 1949 e l'Artista Popolare dell'URSS nel 1970, oltre a numerosi riconoscimenti dalla sua terra natale, l'Armenia.

Arutiunian è nato a Yerevan, Prima Repubblica d'Armenia, nella famiglia di Grigor ed Eleonora Arutiunian. Suo padre era un militare. Nel 1927, Arutiunian divenne membro del gruppo dei bambini del Conservatorio statale di Yerevan, poi, all'età di 14 anni, fu ammesso al Conservatorio negli studi di Olga Babasyan (pianoforte) e Sergei Barkhudaryan e Vardges Talyan (composizione). Si è diplomato al Conservatorio di musica di Yerevan alla vigilia della seconda guerra mondiale. Dopo la guerra si trasferisce a Mosca, dove tra il 1946 e il 1948 partecipa ai laboratori della Casa della Cultura Armena, studia composizione con Genrikh Litinsky. Dopo la laurea tornò a Yerevan per insegnare al Conservatorio locale e nel 1954 fu nominato direttore artistico della Filarmonica di Stato armena. È stato anche membro del Consiglio dell'Unione dei compositori sovietici, nonché dell'Unione dei compositori della SSR armena.

Nel 1949, Arutiunian compose la "Festive Overture" che fu eseguita per la prima volta nella Sala Grande della Filarmonica di Leningrado nel novembre 1949, con la direzione di Yevgeny Mravinsky. Altre opere di questo tipo includono The Tale of Armenian People (1960), Ode to Lenin (1967) e Hymn to the Brotherhood (1970).
Alcune delle opere di Arutiunian per strumenti a fiato includono il suo Concerto per Tromba del 1950, il concerto per tuba e il quintetto di ottoni Armenian Scenes. Nel 1988, ispirato dal terremoto di Spitak, Arutiunian compose il suo Concerto per violino e orchestra d'archi, Armenia-88 (dedicato a Ruben Aharonyan). La prima ha avuto luogo a Yerevan nel 1989.

Nel 1950, Arutiunian sposò Irina (Tamara) Odenova. Il loro matrimonio ha prodotto due figli, una figlia, Narine (nata nel 1951), pianista e avvocato; e un figlio, Suren (nato nel 1953), artista-designer. La sua famiglia allargata comprende tre nipoti e un nipote. Morì all'età di 91 anni nella sua città natale di Yerevan. Arutiunian è sepolto al Komitas Pantheon che si trova nel centro della città di Yerevan.

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Concerto per tromba in la bemolle maggiore (1950)

Andante—Allegro energico
Meno mosso
Tempo I
Meno mosso
Tempo I – (Cadenza) Coda

Le caratteristiche melodiche e ritmiche della musica popolare armena hanno una forte influenza nel lavoro di Arutiunian. Come compositore, ha espresso la sua nazionalità incorporando il sapore delle improvvisazioni ashughner (menestrello popolare). Al momento della stesura del concerto, il suo stile compositivo era simile a quello di Khachaturian. Tuttavia, negli anni '60 tendeva a forme classiche e tonalità più chiare.

Il concerto per tromba di Arutiunian era la sua sesta composizione maggiore, scritta nel 1950. Arutiunian intendeva originariamente scriverlo nel 1943 per uno studente di Tabakov, Zsolak Vartasarian, che era la tromba principale dell'orchestra filarmonica armena. Tuttavia, Vartasarian morì durante la guerra e il concerto non fu completato fino al 1950, quindi Aykaz Messlayan fu il primo esecutore del concerto e Timofei Dokschitzer fu il primo a registrare questo concerto.

L'introduzione del concerto negli Stati Uniti è dovuta esclusivamente a Dokschitzer, un importante trombettista russo sovietico. 

Alexander Grigori Arutiunian (DE)

auch bekannt als Arutunian, Arutyunyan, Arutjunjan, Harutyunian oder Harutiunian 

(Eriwan, 23. September 1920 – 28. März 2012)


Er war ein sowjetischer und armenischer Pianist, der für sein Trompetenkonzert von 1950 bekannt war. Als Professor am Staatlichen Konservatorium Jerewan erhielt er zahlreiche Auszeichnungen für seine Arbeit, darunter den Stalin-Preis im Jahr 1949 und den Preis des Volkskünstlers der UdSSR im Jahr 1970 Auszeichnungen aus seinem Heimatland Armenien.

Arutiunian wurde in Eriwan, Erste Republik Armenien, in die Familie von Grigor und Eleonora Arutiunian geboren. Sein Vater war Militär. Im Jahr 1927 wurde Arutiunian Mitglied der Kindergruppe des Staatlichen Konservatoriums von Eriwan. Im Alter von 14 Jahren wurde er dann in das Konservatorium in den Studios von Olga Babasyan (Klavier) und Sergei Barkhudaryan und Vardges Talyan (Komposition) aufgenommen. Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs schloss er sein Studium am Musikkonservatorium Jerewan ab. Nach dem Krieg zog er nach Moskau, wo er zwischen 1946 und 1948 an den Workshops des Hauses der armenischen Kultur teilnahm und Komposition bei Genrikh Litinsky studierte. Nach seinem Abschluss kehrte er nach Eriwan zurück, um am dortigen Konservatorium zu unterrichten, und 1954 wurde er zum künstlerischen Leiter der Armenischen Staatsphilharmonie ernannt. Er war außerdem Mitglied des Rates der Union der sowjetischen Komponisten sowie der Union der Komponisten der Armenischen SSR.

1949 komponierte Arutiunian die „Festliche Ouvertüre“, die im November 1949 im Großen Saal der Leningrader Philharmonie unter der Leitung von Jewgeni Mrawinski uraufgeführt wurde. Weitere Werke dieser Art sind „The Tale of Armenian People“ (1960), „Ode to Lenin“ (1967) und „Hymn to the Brotherhood“ (1970).
Zu Arutiunians Werken für Blasinstrumente gehören sein Trompetenkonzert, sein Tubakonzert und sein Blechbläserquintett Armenian Scenes aus dem Jahr 1950. 1988 komponierte Arutiunian, inspiriert durch das Erdbeben in Spitak, sein Konzert für Violine und Streichorchester, Armenia-88 (Ruben Aharonyan gewidmet). Die erste fand 1989 in Eriwan statt.

1950 heiratete Arutiunian Irina (Tamara) Odenova. Aus ihrer Ehe gingen zwei Kinder hervor, eine Tochter, Narine (geb. 1951), eine Pianistin und Anwältin; und ein Sohn, Suren (geb. 1953), ein Künstler und Designer. Zu seiner Großfamilie gehören drei Nichten und ein Neffe. Er starb im Alter von 91 Jahren in seiner Heimatstadt Eriwan. Arutiunian ist im Komitas-Pantheon im Stadtzentrum von Eriwan begraben.

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Trompetenkonzert As-Dur (1950)

Andante – Allegro energico
Weniger abgehackt
Zeit, die ich
Weniger abgehackt
Tempo I – (Trittfrequenz) Coda

Die melodischen und rhythmischen Eigenschaften der armenischen Volksmusik haben einen starken Einfluss auf Arutiunians Werk. Als Komponist drückte er seine Nationalität aus, indem er den Geschmack der Ashughner-Improvisationen (Volksminstrel) einbezog. Als er das Konzert schrieb, ähnelte sein Kompositionsstil dem von Chatschaturjan. In den 1960er Jahren tendierte er jedoch zu klassischen Formen und helleren Farbtönen.

Arutiunians Trompetenkonzert war seine sechste große Komposition aus dem Jahr 1950. Arutiunian hatte ursprünglich vor, es 1943 für Tabakovs Schüler Zsolak Vartasarian zu schreiben, der Solotrompeter des Armenischen Philharmonischen Orchesters war. Allerdings starb Vartasarian während des Krieges und das Konzert wurde erst 1950 fertiggestellt, sodass Aykaz Messlayan der erste Interpret des Konzerts war und Timofei Dokschitzer der erste war, der dieses Konzert aufzeichnete.

Die Einführung des Konzerts in den Vereinigten Staaten war ausschließlich Dokschitzer zu verdanken, einem bekannten sowjetisch-russischen Trompeter. 

Thursday, August 29, 2024

Missing Puzzles - Novel - Amazon 5-Star Review

 Missing Puzzles - Novel

Amazon 5-Star Review



5.0 out of 5 stars 


Roots and Destinies in a family chronicle


Reviewed in Italy on August 29, 2024


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In an age in which our origins are often overlooked or forgotten, "Missing Puzzles" stands out as a tribute to history and the interconnections that influence the choices of the present from the past. With extraordinary dedication, the author has undertaken fascinating genealogical research, going back through the folds of time to the early Middle Ages, revealing a gallery of characters ranging from Norman nobles to alchemist scholars, from healers to doctors and lawyers. Among these, to name a few, we remember Trotula called "Trotta," a doctor of the Salerno school, a famous figure throughout Europe in the medieval era, Raimondo di Sangro, an inventor and academic of the 1700s, and the very well-known Frederick Barbarossa of the House of Swabia. The concreteness of the work is admirable. The author has not limited herself to narrating the events of her ancestors but has indeed undertaken a meticulous study, visiting numerous libraries and archives scattered across various countries to reconstruct, day after day, the adventurous path of her dynasty. Each page is imbued with attention to detail, allowing the reader to feel part of a complex mosaic reflecting not only the Trotta family's history but the entire European culture. The skill with which the author weaves together the threads of the different eras is remarkable: from the Italic peoples, to the Celts, from the Lombards to the Franks, she recomposes a fresco that not only illuminates the origins of her family, but raises broader questions about our collective past. Through illustrious figures, the reader discovers the cultural and social influences that have shaped our present, realizing how inclinations, tastes, and even everyday choices can have distant roots.

 

"Missing Puzzles" is a genealogical book that celebrates memory and identity. The author's deep introspection offers food for thought on how each of us is the product of stories, experiences, and traditions that precede us. Each chapter takes the reader on a journey through time, inviting him to explore his origins with renewed curiosity.

 

In conclusion, "Missing Puzzles" pays homage to the author's family history and reminds us how essential it is to reconnect with our roots. It's a book for anyone who wants to better understand the complexity of human identity and the cultural heritage that belongs to us.






Anelli Mancanti - Romanzo - Recensione Amazon a 5 Stelle

 Anelli Mancanti - Romanzo

Recensione Amazon a 5 Stelle




5,0 su 5 stelle 

Radici e destini in una cronaca familiare

Recensito in Italia il 29 agosto 2024

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In un'epoca in cui le nostre origini spesso vengono trascurate o dimenticate, “Anelli mancanti” si distingue come un tributo alla storia e alle interconnessioni che dal passato influenzano le scelte del presente. L'autrice, con straordinaria dedizione, ha intrapreso un'affascinante ricerca genealogica, risalendo attraverso le pieghe del tempo fino all'alto medioevo, rivelando una galleria di personaggi che spaziano da nobili normanni a studiosi alchimisti, da guaritori a medici e avvocati. Tra questi, solo per citarne alcuni, ricordiamo Trotula detta “Trotta”, medica della scuola salernitana, figura celebre in tutta Europa nell’epoca medievale, Raimondo di Sangro, inventore e accademico del 1700, e il notissimo Federico Barbarossa della Casata di Svevia.
La concretezza del lavoro è ammirevole; l'autrice non si è limitata a narrare le vicende dei suoi antenati, ma sicuramente ha intrapreso uno studio certosino, recandosi in numerose biblioteche e archivi sparsi in vari Paesi, per ricostruire, giorno dopo giorno, il percorso avventuroso della propria dinastia. Ogni pagina è intrisa di attenzione al dettaglio, permettendo al lettore di sentirsi parte di un mosaico complesso, che riflette non solo la storia della famiglia Trotta, ma l’intera cultura europea.
L’abilità con cui l'autrice intreccia i fili delle diverse epoche è notevole: dai popoli italici, ai celti, dai longobardi ai franchi, ricompone un affresco che non solo illumina le origini della sua famiglia, ma pone domande più ampie sul nostro passato collettivo. Attraverso figure illustri, il lettore scopre le influenze culturali e sociali che hanno plasmato il nostro presente, realizzando come le inclinazioni, i gusti e perfino le scelte quotidiane possano avere radici lontane.

"Anelli mancanti" è un libro genealogico, una celebrazione della memoria e dell'identità. La profonda introspezione dell'autrice offre uno spunto di riflessione su quanto ciascuno di noi sia il prodotto di storie, esperienze e tradizioni che ci precedono. Ogni capitolo trascina il lettore in un viaggio nel tempo, invitandolo a esplorare le proprie origini con rinnovata curiosità.

In conclusione, "Anelli mancanti" è un’opera che rende omaggio alla storia familiare dell'autrice e che ci ricorda quanto sia fondamentale riconnetterci con le nostre radici. Un libro per chiunque desideri comprendere meglio la complessità dell’identità umana e l’eredità culturale che ci appartiene.






Fehlende Rätsel - Roman - 5 Sternen Amazon Rezension

Fehlende Rätsel - Roman

5 Sternen Amazon Rezension



5,0 von 5 Sternen 

Wurzeln und Schicksale in einer Familienchronik 

Rezensiert in Italien am 29. August 2024

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In einer Zeit, in der unsere Herkunft oft übersehen oder vergessen wird, sticht „Missing Puzzles“ als Hommage an die Geschichte und die Zusammenhänge hervor, die die Entscheidungen der Gegenwart gegenüber der Vergangenheit beeinflussen. Die Autorin hat mit außergewöhnlichem Engagement eine faszinierende genealogische Forschung durchgeführt, die durch die Geschichte bis ins frühe Mittelalter zurückreicht und eine Galerie von Charakteren enthüllt, die von normannischen Adligen bis zu alchemistischen Gelehrten, von Heilern bis hin zu Ärzten und Anwälten reicht. Unter diesen, um nur einige zu nennen, erinnern wir uns an Trotula, bekannt als „Trotta“, einen Arzt der Salerno-Schule, eine berühmte Persönlichkeit in ganz Europa im Mittelalter, Raimondo di Sangro, Erfinder und Akademiker des 18. Jahrhunderts, und den berühmten Friedrich Rotbart aus dem Hause Schwaben. Die Konkretheit der Arbeit ist bewundernswert; Die Autorin beschränkte sich nicht darauf, die Ereignisse ihrer Vorfahren zu erzählen, sondern führte eine sorgfältige Studie durch und durchsuchte zahlreiche Bibliotheken und Archive in verschiedenen Ländern, um Tag für Tag den abenteuerlichen Weg ihrer eigenen Dynastie zu rekonstruieren. Jede Seite steckt voller Liebe zum Detail und gibt dem Leser das Gefühl, Teil eines komplexen Mosaiks zu sein, das nicht nur die Geschichte der Familie Trotta, sondern die gesamte europäische Kultur widerspiegelt. Bemerkenswert ist das Geschick, mit dem die Autorin die Fäden der verschiedenen Epochen miteinander verknüpft: Von den italischen Völkern über die Kelten, von den Langobarden bis zu den Franken komponiert sie ein Fresko neu, das nicht nur die Ursprünge ihrer Familie beleuchtet, sondern auch umfassendere Fragen über unser früheres Kollektiv stellt. Anhand berühmter Persönlichkeiten entdeckt der Leser die kulturellen und sozialen Einflüsse, die unsere Gegenwart geprägt haben, und erkennt, wie Neigungen, Geschmäcker und sogar alltägliche Entscheidungen weit entfernte Wurzeln haben können. „Missing Puzzles“ ist ein genealogisches Buch, eine Hommage an Erinnerung und Identität. Die tiefgreifende Selbstbeobachtung der Autorin gibt Anlass zum Nachdenken darüber, wie jeder von uns das Produkt von Geschichten, Erfahrungen und Traditionen ist, die uns vorausgehen. Jedes Kapitel nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Zeit und lädt ihn ein, mit neuer Neugier ihre Ursprünge zu erkunden.

Zusammenfassend ist „Missing Puzzles“ ein Werk, das der Familiengeschichte der Autorin huldigt und uns daran erinnert, wie wichtig es ist, uns wieder mit unseren Wurzeln zu verbinden.

Es ist ein Buch für alle, die die Komplexität der menschlichen Identität und des kulturellen Erbes, das uns gehört, besser verstehen möchten.